Trainerschulung bei knapp 30 °C und Windstille
Wer jetzt aufmerkt und sagt „Wind gibt es in Sporthallen doch nie“, der hat natürlich Recht. Wind gibt es in den wenigsten Sporthallen! Aber bei diesen Temperaturen wäre ein kleiner Hauch, der durch Fenster und Türen weht, doch ganz angenehm gewesen. Schließlich heizt sich die Halle schon seit über 4 Wochen auf und hatte nicht einmal nachts die Möglichkeit herunterzukühlen.
Dennoch kamen die fleißigen Trainerinnen von den Falkenfeldern, von den Nordlichtern, von den Eulen, von den Rhenanen, von den Norddörpern, aus Marne, Moorrege, Bremen, Schnakenbek und Plön, um sich erneut fortzubilden. Und wir taten gut daran.
Laura Kappler hat uns wieder einmal neue Übungen und Übungsfolgen zum Dehnen, Kräftigen und Relaxen mitgebracht. Natürlich immer mit den richtigen Tipps, wie eine Übung aufgebaut wird, wie sie sie auf unterschiedlichem Niveau noch wieder erweitern lässt, wie man richtig hilft und Vertrauen gewinnt.
Die Schrittkombinationen für Gardetanz, humoristischen, modernen und folkloristischen Schautanz forderten so manch einen von uns heraus, aber aufgegeben hat keiner. Auch Langzeitverletzte bissen die Zähne zusammen und kämpften sich durch. Denn je komplexer die Übungsfolgen waren, umso weniger ließen sie sich einfach nur mit dem Kopf aufnehmen.
Eigene kleine Schrittfolgen - Variationen und Kombinationen im Gardetanz - wurden am Samstag in Kleingruppen erarbeitet. Am Sonntag hatten dann 5-er Gruppen jeweils einen kleinen Schautanz für etwa eine Minute zu erarbeiten. Die Fortbildung endete dann mit der Präsentation dieser Tänze und der gemeinsamen konstruktiven Kritik.
Neben all dem Schweiß - der reichlich geflossen ist - gab es viele nette Gespräche in den kleinen Pausen unter strahlend blauem Himmel auf dem Pausenhof. Das dies von vornherein in so freundschaftlicher Atmosphäre erfolgte, lag sicher daran, dass die Gruppe nicht zu groß war. Außerdem war es gut, dass sich die meisten noch von der Grundsschulung kannten.